The Genealogy of Johann Karl Heuchert                    
Die Genealogie von Johann Karl Heuchert
Presented by Johann K. Heuchert      Präsentiert von Johann K. Heuchert
 

Die Heuchert Familie kommt aus Ensheim, Pfalz, 
Deutschland. Meine Recherchen gingen zurück bis 
1685. Ich konnte nichts älteres finden da der 30-jährige Religionskrieg zwischen den Katoliken und den Protestanten alles durch Brand und Diebstahl 
zerstört hatte. Dokumente fand ich im Rathaus von Weinheim, Pfalz und im Evangelischen Archiv in Darmstadt.
The Heuchert family originated in Ensheim, Palatinate, (Pfalz) Germany. My research found some of our Heuchert ancestors as far back as 1685. I could not find anything older. I was told that the 30 year "denominational war" (1618-1648) between the Catholic and the Protestant factions in Germany destroyed everything before that period through burning and looting. I found documets in the City Hall of Weinheim and in the Archives of the Protestant Church in Darmstadt.

The Emigration of our ancestors

 

It all began with the emigration on May 31. 1783 of 4 Heuchert brothers, namely Lorenz, Sebastian, Justus and Philipp. They left Ensheim, county Oppenheim in the Palatinate, western Germany. They left because life had become very tough for them. They were constantly raided by marauding criminals. Also, they were persecuted because they were protestants. Another problem was that their was not enough land for those farmers to divide up between their many sons.

I found on pages 153 and 154 the above Heuchert-ancestors in the book by Ludwig Schneider called “Das Kolonisationswerk Josefs II. In Galizien”, (The colonization efforts of Josef II in Galicia) published in 1939. 
More Heuchert-ancestors are mentioned in 1820 in that book on page 158 as residents of Josefsberg, Galicia, Austria. They were Paul, Peter, Jakob, Lorenz and Philipp. The Austrian Kaiser Josef II., son of the famous, Austrian Empress Maria Theresa needed to populate the East and supported immigration into the newly 
aquired lands. The Austrians had helped to negotiate around 1766 the end of the war between the Russian 
Empire and the Ottoman Empire. Their prize was the annexation of vast lands in the East called Galicia. (Today part of Poland, Ukraine and Rumania). They offered generous conditions for those settlers. They had freedom of religion, language and homesteading. A good description of their arduous, about 820 miles travel to that remote, eastern European territory is to be found in the booklet “The Ancestors” by Leopoldine Rindt. It was on horse-drawn wagons, on River boats and mostly on foot. Finally arrived in that foreign land, they had to turn forests and swamps into arable land. It was back breaking work. But, they had freedom and the Austrian Empire had tax payers. They rarely intermarried with the locals. They remained "German" to the very End.They endured droughts and famine. Some of them immigrated again in the 19th century, mostly to Canada and the USA. Some can be found in South America! Quite a few ended up in Germany again after WWII.

  Die Auswanderung unserer Vorfahren

 

Es begann alles mit der Auswanderung am 31. Mai 1783 von den Brüdern Heuchert, namens Lorenz, Sebastian, Justus und Philipp. The stammten aus Ensheim, Kreis Oppenheim, Pfalz. Sie verließen ihr Heimatland weil das Leben dort sehr hart geworden war. Strolche überliefen die Dörfer und brannten sie ab. Sie wurden benachteiligt weil sie Protestanten waren. außerdem war das Land zu knapp geworden.

Ich fand auf den Seiten 153 und 154 die oben erwähnten Vorfahren in dem Buch von 1939 von Ludwig 

Schneider betitelt Das Kolonisationswerk Josefs II. In Galizien”.

Weitere Heuchert-Vorfahren sind 1820 auf Seite 158 erwähnt, als Einwohner von Josefsberg, 

Galizien, Österreich. Diese waren Paul, Peter, Jakob, Lorenz und Philipp. Der Österreichische Kaiser 

Josef II., Sohn der berühmten, Österreichischen Kaiserin Maria Theresa befürwortete sehr die 

Einwanderung von Deutschen in das neu erworbene Land. Die Österreicher hatten 1766 geholfen den 

Krieg zwischen dem Russischen Reich und den Ottomanen zu beenden. Als Abfindung bekamen die 

Österreicher Galizien, was heute ein Teil von Polen, Ukraine und Rumänien ist. Der Kaiser bot 

großzügige Auswanderungs-Bedingungen an. Die Auswanderer genossen Religions-, Sprachen-  

und Bewegungsfreiheit. Eine gute Beschreibung der strapaziösen, langen (circa 1,400 Km) Reise findet 

mann im Büchlein „Die Ahnen“, geschildert von Leopoldine Rindt. Sie reisten mit Pferdewaggons, 

Flussbooten, und das meiste zu Fuß. Dort angekommen mussten sie erstmal den Wald roden und die 

Sümpfe leeren. Aber, sie hatten Frieden und das Österreichische Reich hatte Steuerzahler. Selten heirateten 

sie Einheimische. Deshalb blieben sie "Deutsche" bis zum Ende. Sie überlebten Hungersnöte und Trockenheiten. Manche wanderten wieder aus. Die meisten nach Kanada und USA. So manche fanden sich in Deutschland wieder nach dem Zweiten Weltkrieg.

     Galizien Wappen             Kaiser Josef II.            Wappen voder K & K Monarchie            Wappen der Pfalz
 
Galicia Coat of Arms         Emperor Josef II.
          Austrian Coat of Arms              Palatinate Coat of Arms
      
                                                        The layout of Josefsberg, Galicia in 1909. 
                

One can see many Heuchert families shown, highlighted in yellow. The Austrian government provided housing and seeds to the emigrants for starting an agricultural area. It was all regulated by precise contracts, including Taxes that had to be paid. The Emperor Josef II was quite interested in Galicia and visited the area multiple times. A rarity in those days for a blue-blooded aristocrat to do so. He had to travel from Vienna, the capital, by horse-drawn carriage, over unpaved roads, for weeks. Some migrants were lucky and had to wait only a few months to get their place. Others had to wait years. The Imperial bureaucracy was slow and inefficient and sometimes outright corrupt. They were also overwhelmed because many more migrants arrived than anticipated. After a few generations in Josefsberg many emigrated again. Some back home, some to the US and Canada. My Ancestors moved to Bukovina, in the Eastern part of Galicia.


Der Stadtplan von Josefsberg, Galizien, 1909.

Mann kann viele Heuchert Familien sehen (gelb). Die österreichische Regierung lieferte den Auswanderern Wohngelegenheiten und Samen um die Agrarwirtschaft anzukurbeln. Alles war durch präzise Verträge geregelt, inklusive der zu zahlenden Steuern. Der Kaiser ist vielmals nach Galizien gereist. Damasl eine Seltenheit für Adlige Blaublüter seiner Statur. Er musste von Wien aus mit der Pferdekutsche auf unbefestigte Straßen lange reisen. Manche der Einwanderer hatten Glück und bekamen bald eine Bleibe. Andere mussten Jahrelang dafür warten. Die Kaiserliche Bürokratie war langsam, uneffizient, und manchmal auch korrupt. Nach ein paar Generationen wanderten so manche wieder aus. Welche gingen zurück nach Hause, andere gingen nach Amerika oder Kanada. Meine Vorfahren gingen in die Bukowina im Osten von Galizien.

Wappen der Gemeinde Ensheim                                   Heuchera × brizoides
       Ensheim                       Johann Heinrich Von Heucher                          Heuchera

Wo kam der HEUCHERT - Klan her?
                                   Erzählt von Johann (Hans) Karl Heuchert

 

Früher benannte man Leute nach dem Dorf oder der Gegend woher sie abstammten. So scheint es , dass der Name „Heuchert“ aus dem Dorf „Heuchling“ abstammt. Dieses Dorf liegt in Bayern bei Hof and der Legnitz, in der Nähe von Nürnberg. Es gibt aber auch eine Blume die „Heuchera“ heisst. Benannt nach Johann Heinrich von Heucher, ein Botaniker geb.1677 in Wien. Leider fehlt ihm das „t“ um ihn in unsere Ahenntafel aufnehmen zu koennen. Interessant ist er trotzdem.

In meiner Suche nach unseren Vorfahren half mir eine Notiz, die anscheinend von einem weit-verwandten Lehrer in Deutschland aufgestellt worden war der in einem Buch „Das Kolonisationswerk von Josef II in Galizien“ etwas Interessantes über unsere Vorfahren gelesen hatte. Darin waren 4 Heuchert-Brüder erwähnt die im Mai 1783 von Ensheim, Kreis Oppenheim in der Pfalz nach Josefsberg, Galizien ausgewandert sind. Galizien war damals ein Osterreichisches Kronland das nach dem Russisch-Türkischen Krieg von circa 1776 von den Türken an die K & K Monarchie als Vermitlungsgebühr abgegeben worden war. Der Osterreichische Kaiser Josef II wollte das Land besiedeln um seine Steuereinnahmen zu erhöhen. Die Bevölkerung in der Pfalz war damals stark angestiegen. Nach dem 30-Jahre Krieg haben die katholischen Franzosen die teilweise reformierte Pfalz öfters an,gegriffen wie das damals so üblich war. Somit suchten unsere Vorfahren ein wenig mehr Frieden, eigenes Land und Religionsfreiheit. Der „Sep“ versprach ihnen das alles, und mehr. Galizien war ein spärlich bewohntes Gebiet, ist reich an Wasser, was ja unumgänglich war für die Landwirtschaft die unsere Vorfahren betrieben. Wälder wurden gerodet, Sümpfe wurden trocken gelegt und es wurde geackert, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch Schwaben und Schweizer zogen dorthin. Bald wurden viele „deutsche“ Dörfer gegründet. Die Familien waren sehr gross und bald zogen die Abkömmlinge weiter um eigenes Land zu haben. Damals erbte der Erstgeborene den Bauernhof. Die Anderen Kinder mussten zusehen wie sie zurecht kamen.  Weiter Südöstlich von Galizien liegt das Buchenland (Bukowina) wo manche unserer Vorfahren von Josefsberg aus um 1850 hinzogen. Manche wanderten auch nach Kanada und USA aus. Später wurde die Bukowina ein eigenes Kronland damit einer der Fürsten seine eigenen Steuern einsammeln konnte. Dorthin zog es unseren Urgrossvater und zwar nach Sosnowitz in der Nähe von Czernowitz. Bis zum ersten Weltkrieg hatten sie in Galizien und der Bukowina Frieden genossen, für circa 131 Jahre! Eine Seltenheit, egal wo mann hinguckt. Dafür war der erste Weltkrieg auch für die Bukowina eine Katastrophe. Die Armeen der Russen, Österreicher und der Preußen (Deutsche) erschossen sich gegenseitig. Nach dem ersten Weltkrieg ging Galizien an Polen, die Bukowina an Rumänien. Während des zweiten Weltkrieges ging ein Teil der Bukowina an die Ukraine (damals UdSSR) und ein Teil blieb Rumänisch.

Unser Vater, der Friedrich Wilhelm Heuchert (Fritz) diente im ersten Weltkrieg als Soldat. Danach schlug er sich durch nach Ägypten. (Siehe seine Story auf einem anderen Blatt). Seine Geschwister blieben in der Bukowina bis zum zweiten Weltkrieg, wo sie ca.1940 zwangsumgesiedelt worden sind nach Schlesien, durch den Molotow-Ribbendropp Vertrag. Von dort flüchteten sie ca. 1946 nach Esslingen/Neckar, ins Schwabenland (Amerikanischer Sektor). Unser Vater „Fritz“, unsere Mutter Klara und wir 4 Kinder (Fritz, Traudel, Mary, Hans) zogen 1951 von Ägypten nach Esslingen am Neckar. (Lese meine Memoiren (Ubi Bene Ubi Casa).

                               Coat of arms                                      

                                 Bukovina                                                Bukowina

Where did the Heuchert Clan come from?
       Story by Johann (Hans) Karl Heuchert

 

In ancient times people got their names from the village or town they originated from. It is said that the name “Heuchert” comes from a village named “Heuchling” located in Bavaria, Germany, near Hof and Legnitz, not far from Nuremberg. There is, however a plant called “Heuchera”. It was named after a famous, Austrian botanist called Johann Heinrich Heucher. Well, he is missing the “T” in his name. So what?

In my search for my ancestors I had great help from a note that a distant, unknown,  relative had passed on to my mother. On that note I learned about a book called “The Colonization Efforts of Emperor Josef II in Galicia.” That book listed 4 Heuchert brothers (Johann Lorenz, Sebastian II, Wilhelm, Conrad Paul) who emigrated from Ensheim, Palatinate, Germany to Josefsberg, Galicia on May 1783. Galicia was given to Austria for their friendly help to end the 1776 war between Russia and the Turkish, Ottoman Empire. The Austrians wanted to quickly develop the land with an eye on future income through taxes. Our ancestors left the Palatinates because life had become very tough. The 30-year religious war (because of the Reformation of the Church) had left the land in a chaos. The fanatics on both sides (Catholic France was nearby) burned and looted the villages constantly. The families had gotten very large and insufficient land was available. The Austrians promised cheap land (tax free for 10 years), housing, starter seeds, language and religious freedoms. Galicia had plenty of water, woods, pastures. Just what farms need. So many people, mostly Protestants,  from Swabia (South-Western Germany), the Palatinates and from Switzerland emigrated to Galicia. They had to work very hard to cut down the huge forests and drain swamps to make room for cattle and farming. However, after a few generation the families again had overgrown their land. Also, the first-born boy inherited the farm and the other siblings had to see how they survived. Thus, many emigrated again. Some went back to Germany, some to Canada and some to the USA. My ancestors moved further East to Bukovina, (in German Buchenland = Beech tree land), which then was part of Galicia. Later it was made an independent Duchy under Austrian auspices. The Capital was Czernowitz were my father was born in 1898. Until WWI in 1914 they had a long lasting peace for some 131 years! This was a rarity! However, WWI was a catastrophe for Galicia and Bukovina. The Russian, Austrian and Prussian (German) armies went back and forth over the land and destroyed pretty much everything. Then Bukovina became Rumanian after WWI. Times were miserable after WWI and through the Great Depression. During WWI most of the German-Bukovinians were forced to resettle into Silesia (then Germany) as part of the Molotow-Ribbendropp Contract. Then, the Western part of Bukovina was annexed by the Ukraine, being part of the USSR and most of Galicia returned to Poland. After WWII my uncles and aunts fled the Russian army and went from Silesia to Esslingen am Neckar, near Stuttgart (South-West Germany), in the American Sector.

My direct family had more luck. My father, born in Czernowitz in 1898, the Capital of Bukovina, was a soldier of the East Front in WWI. He had left (fled?) Germany at the end of WWI and landed in Alexandria, Egypt. (Read his story “Friedrich Wilhelm Heuchert”). In Cairo he worked for AEG, a large German Company. He married my mother, Klara, ne´e Bauer. My brother Fritz, and my sisters Traudl and Mary and myself were all born in Egypt. We emigrated to Germany in 1951. (Read my memoirs “Ubi Bene Ubi Casa”.)

 

         File:Chernovtsy.jpg    

      Czernowitz, Bukovina            Flag of Chernivtsi            Coat of Arms                        Ensheim

 

Meine Recherchen in Ensheim
Meine Frau, Sonja Heuchert und ich reisten um 1985 mal nach Ensheim um zu sehen was wir denn noch von dem Heuchert Klan dort noch finden können. Erst muss ich sagen wie schön die Gegend war. Leichte Hügel die so ziemlich überall mit Weinreben bedeckt waren. Wir fragten uns „warum sind die Vorfahren nur ausgewandert? Wir fanden in Ensheim eine kleine Kirche und ein Friedhof. Der war alt und verwittert. Viele Grabsteine waren umgefallen. Aber wir fanden keine Heuchert-Merkmale. Ein Teil des Friedhofs war dem Bau einer Strasse zum Opfer gefallen. Die Kirche war verschlossen. Ein Einheimischer sagte uns, dass wegen Pfarrarmangel die Kirche selten auf ist. Wir sollten doch in das Nahe gelegene (Gau) Weinheim gehen, da Könnten wir Möglichweise etwas finden. Wir fanden dort ein Kirchenregister mit verschiedenen Daten von Taufen, Vermählungen, usw. Dort waren verschiedene Heuchert aufgeführt, wie die Tabelle hierunter zeigt.

 

My research in Ensheim

My wife, Sonja Heuchert an d I traveled to Ensheim around 1985 to see what we could find of my Heuchert ancestors. First I have to say that the area was just beautiful. Rolling hills everywhere. Most were covered with crape vines. Vineyard galore. We found in Ensheim a small church, but it was closed. The nearby cemetery was in a bad shape. Tombstones were fallen over and overgrown with weeds and vines. We did not find any Heuchert tombs. A local told us that they suffer of a lack of pastors. He recommended us to go to nearby (Gau) Weinheim. There we found a church register showing various information about births, baptisms, weddings, and the like. Quite a few Heuchert names were listed as shown below.

 

 Weitere Recherchen um 1989 brachten mich zum Evangelischen Kirchenregister in Darmstadt. Da fand ich im Keller, angeführt von einem wohlwollenden Pastor, uralte Papiere. Ich durfte den Fiche-Leser benützen und machte mir Kopien wo ich einen Heuchert fand. Hierunter ist die Grafik der Heuchert-Familien die ich dort gefunden habe.

Additional research around 1998 brought me to the central Archives of the Protestant Church in Darmstadt. Guided by a kind pastor I found in the basement some old papers. Using a fiche reader I jotted down where I found the name Heuchert. Below is a graphic of my findings.

Mein Johann Karl Heuchert Stammbaum wollte nicht so richtig aufgehen. Mir fehlten die richtigen Verbindungen. Auch die Daten die oben gezeigt sind haben ungereimheiten. Sollen aber trotzdem zeigen was ich gefunden habe. Dann fand ich im Internet einen entfernt Verwandten, den Philipp Heuchert aus Hamburg. Er hatte seinen Stammbaum fertiggestellt und er half mir meine zu komplettieren. Siehe "Stammbaum".

My Johann Karl Heuchert family tree did not want to completely fit. There was some mistake somewhere? Also the data shown above does not make complete sense and should be used for information about what I found. Luckily I found in the internet a distant relative called Philipp Heuchert of Hamburg, Germany who had completed his family tree. He then helped me correct mine. See "Family Tree.".



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